über Nusse


Nusse verdankt seinen Namen nicht, wie man meinen könnte, den Nussfrüchten. Sprachwissenschaftler sind der Ansicht, dass der Name Nusse sich aus dem Wendischen „nusee“ „Nase“ bzw. „Landzunge“ ableitet, denn das gesamte Gebiet war nach der Eiszeit eine große Seenlandschaft.

Die erste urkundliche Erwähnung Nusses erfolgte im Jahre 1194. Von 1370 bis 1937 gehörte das Kirchdorf Nusse als Exklave zur Freien und Hansestadt Lübeck. Ein Großfeuer beschädigte 1821 die alte Kirche aus dem 12. Jahrhundert und 51 Häuser des Dorfes. Die Kirche stürzte in der Folge ein und wurde dann 1836 gesprengt. Der Neubau aus den Jahren 1836/37 in Backstein erhielt zunächst nur einen Dachreiter. Der neue Turm entstand erst aus Anlass einer Sanierung 1914. Aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Nusse 1937 lauenburgisch.

Um die Kirche herum hat sich der ursprüngliche Dorfkern entwickelt. Heute verfügt Nusse mit ca. 1100 Einwohnern über ein vielseitiges Einzelhandels - Dienstleistungs- Gaststätten - und Freizeitangebot.

Nahrungs- und Genussmittel werden in einem Nah&Frisch-Markt, einer Schlachterei, sowie einer Bäckerei angeboten. Daneben gibt es zwei Blumengeschäfte. Außerdem zwei Tankstellen, die weit über Nusses Grenzen hinaus als sehr günstig bekannt sind. Und, ganz wichtig: Wer im Ferienhaus nicht selbst kochen möchte, findet in Nusse das Restaurant "Am Bach", einem Döner-Imbiss und einen Pizza-Service!

Für einen Notfall bietet Nusse aber auch praktische Ärzte, einen Zahnarzt sowie einen Kinderarzt. Die Apotheke befindet sich gleich daneben.

Zurück zum Thema Urlaub: Gerne wird im Sommer der Nusser See in Anspruch genommen, der eine Badestelle mit Nichtschwimmerbereich hat, so dass er auch von Eltern mit kleinen Kindern genutzt werden kann. Für ältere Kinder steht am ZOB eine Skater- und Basketballanlage zur Verfügung.